Hasede: 900 Meter neue Trinkwasserleitung 05.02.2018 


(Giesen) 

Peine


Hasede: 900 Meter neue Trinkwasserleitung
Arbeiten beginnen Mitte Februar – Trinkwasserversorgung gesichert

Hasede/Peine, im Februar 2018 --- Mitte Februar sollen, wenn das Wetter es zulässt, Arbeiten am Trinkwassernetz in Hasede beginnen. „Wir werden rund 900 Meter der Trinkwasserortsnetzleitung in drei Straßenzügen erneuern“, kündigt Matthias Glinka, Bauleiter des Wasserverbands Peine, an. Die beauftragte Fachfirma PRT beginnt im Jördensweg und geht nördlich über die Dechant-Bluel-Straße in die Matthaeistraße. Die Planer gehen von knapp einem halben Jahr Bauzeit aus. Rund 390.000 Euro investiert der Wasserverband Peine in diese nachhaltige Infrastrukturpflege in Hasede.
Neue Kunststoffleitungen mit einem Durchmesser von zehn Zentimetern werden die alten Graugussleitungen ersetzen. Diese weisen nach jahrzehntelangem Gebrauch deutlichen Sanierungsbedarf auf, etwa deutliche Korrosion und Inkrustationen, die die Qualitätsversorgung beeinträchtigen. „Mit den neuen Trinkwasserleitungen ist für die kommenden Jahrzehnte die Versorgung wieder gesichert. Davon profitieren auch nachfolgende Generationen“, erläutert Glinka den Hintergrund der Maßnahme. Auch 72 Hausanschlüsse werden dem Bauverlauf folgend an die neue Trinkwasserleitung angepasst.

Trinkwasserversorgung auch in der Bauphase gesichert
Die Planer haben die Einschränkungen so gering wie möglich gehalten. „Ein Großteil der neuen Leitung kann im sogenannten Bohrspülverfahren eingezogen werden, ohne großflächigen Straßenaufbruch“, erläutert Bauleiter Glinka. Dabei werde von einzelnen Baugruben aus die Leitung computergesteuert abschnittsweise in die Erde eingezogen. Der Verkehr könne dabei einspurig an der Baustelle vorbeigeführt werden. „Das ist ein bewährtes, sicheres Verfahren.“ An einigen Stellen ließen die Rahmenbedingungen dieses Bauverfahren allerdings nicht zu, dort müsse dann in offener Bauweise mit Straßenaufbruch gearbeitet werden. Zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer werde in diesen Bereichen eine Sperrung notwendig. Dieses betreffe etwa den Bereich zwischen dem Jördensweg und der Matthaeistraße. Hier müsse aufgrund der vorherrschenden engen Bauverhältnisse eine Sperrung eingerichtet werden.

Die Trinkwasserversorgung bleibt während der Bauphase über das bestehende Netz gewährleistet. Lediglich beim Umschluss der Hausanschlüsse komme es zu einer zeitlich beschränkten Unterbrechung. Diese werde aber den Anwohnern vorab von der Fachfirma angekündigt, so dass man sich darauf einstellen könne. Dieses Vorgehen habe sich bewährt, so der Verband.




Weitere Informationen durch:
Wasserverband Peine, Sandra Ramdohr, Öffentlichkeitsarbeit, Horst 6, 31226 Peine, Tel. +49 5171 956-317, Fax +49 5171 956-152, E-Mail: sandra.ramdohr@wvp-online.de